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Ideen zur Philosophie
Die ganze Schöpfung sollte durchgenoffen, durchge-fühlt, durchgcarbeitct werden; auf jedem neuenPunkt also mußten Geschöpfe feyn, sie zu genießen,Organe, sie zu empfinden, Kräfte, sie dieser Stellegemäß zu beleben. Der Kaiman und der Kolibri,der Kondor und die Pipa, was haben sie mit einan-der gemein? und jedes ist für sein Element organi-sirk, jedes lebt und webt in seinem Elemente-Kein Punkt der Schöpfung ist ohne Genuß, ohne.Organ, ohne Bewohner: jedes Geschöpf hatalso seine eigne, eine neue Welt.
Unendlichkeit umfaßt mich, wenn ich, umringtvon tausend Proben dieser Art, und ergriffen vonihren Gefühlen, Natur, in deinen heilige» Tempeltrete. Kein Geschöpf bist du vorbcy gegangen: dutheiltest dich ihm ganz mit, so ganz, wie cs dichin seiner Organisation fassen konnte. Jedes deinerWerke machtest du Eins und vollkommen und nursich selbst gleich. Du arbeitetest es von innen her-aus, und wo du versagen mußtest, erstattetest du,wie die Mutter aller Dinge erstatten konnte. —Lasset uns einige dieser abgewogenen Verhältnisse derverschicdnen wirkenden Kräfte in mancherlcy Organi-sationen bemerken; wir bahnen uns damit den Wegzum physiologischen Standort des Menschen.
i. Die Pflanze ist zur Vegetation und Frucht-bringung da: ein untergeordneter Zweck, wie es unsscheint; aber im Ganzen der Schöpfung zu jedemandern die Grundlage. Ihn also vollfirhrt sie ganz,und wirkt um so unablässiger auf denselben, je we-niger