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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
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Ideen zur Philosophie

scheu Hohen, Geschöpfen nicht Aufschlüsse über ihrenInstinkt und Charakter, über das Verhältnis; derGattungen gegen einander, zuletzt und am meistenüber die Ursachen des Vorzuges der Menschen vorden Thieren gäbe: so wüßte ich nicht, woher manphysische Aufschlüsse nehmen sollte. Und glücklicher-weise gehen jetzt die Camper, Wrisberg,Wolf, Somme rings und so viel andre for-schende Zergliederer auf diesem geistigen physiologi-schen Wege der Vergleichung mehrerer Geschlechterin den Kräften der Werkzeuge ihres organischen Le-bens. -Ich setze, meinem Zweck gemäß, einige

Hauptgrundsätze voraus, die die folgenden Betrach-tungen über die inwohncndcn organischen Kräfte ver-schiedener Wesen, und zuletzt des Menschen einlcitcnmögen; denn ohne sie ist keine gründliche Uebersichtder Menschennatur in ihren Mangeln und Vollkom-menheiten möglich.

1. Wo Wirkung in der Natur ist,muß wir k cnd e K r a ft se yn; wo Reit; sichin Bestrebungen oder gar in Krämpfenzeigt, da muß auch Reitz von innen ge-fühlt werden. Sollten diese Satze nicht gelten:so hört aller Zusammenhang der Bemerkungen, alleAnalogie der Natur auf.

2. Niemand mag eine Grunze zie-hen, wo eine augenscheinliche WirkungBeweis einer inwohnenden Kraft scynkönne, und wo sie es nicht mehr seyn soll.Denen mit uns lebenden Thieren trauen wir Gefühl