vensyst.ms wird sodann die dritte höhere Art dersel-ben Kraft seyn, ein Resultat aller jener organischenKräfte; da der ganze Kreislauf des Bluts und allerihm unkeroeordneten Gefäße dazu zu gehören scheint,das Gehirn, als die Wurzel der Nerven, mit demfeinen Saft zu befeuchten, der sich, als Mediumder Empfindung betrachtet, über Muskel - und §a-serkrafte so sehr erhebet.
Doch dem scy wie ihm wolle; unendlich istdie Weisheit des Schöpfers, mit der er in den ver-schiedncn Organisationen der Thierkörper diese Kräfteverband, und die niedcrn allmählich den höbern un-tcrordnen wollte. Das Grundgewebe von allem auchin unserin Bau sind Fibern: auf ihnen blühet derMensch. Die lymphatischen und Milchgefäßc berei-ten Saft für die ganze Maschine. Die Muskel-kräfte bewegen diese nicht blos zu Wirkungen nachaußen: sondern ein Muskel, das Herz, wird daSerste Triebwerk des Blutes, eines Safts aus sovielen Säften, der nicht nur den ganzen Körper er-wärmt, sondern auch zum Haupt steigt, und vonda durch neue Zubereitungen die Nerven belebet.Wie ein himmlisches Gewächs breiten sich diese ausihrer obcrn Wurzel nieder; und wie sie sich breiten?wie fein sie sind? zu welchen Theilen sie verwandtwerden? mit welchem Grad des Reitzes hier oderda ein Muskel verschlungen sey? welchen Saft diepflanzenartigen Gefäße bereiten? welche Temperaturim ganzen Verhältnis; dieser Theile gegen einanderherrsche? aus welche Sinnen es falle? zu welcher Le-bensart es wirke? in welchen Bau, in welche Ge-stalt es organisirt sey? — Wenn die genaue Unter-suchung dieser Dinge in einzelnen, zumal dem Men-