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84 Ideen zur Philosophie
zen; alle edlern Triebe, die Muskeln- Empfindungs-Geistes- und Willenskraft ermattet; sie leben undsterben eines frühzeitigen Pflanzentodes.
Was unter den Thicren der Pflanze am näch-sten kommt, bleibt, wie in der Oekonomie des Baues,so auch im Zweck seiner Bestimmung dem angeführ-ten Wildlings - Principium treu: cs sind Zvophytenund Jnsecten. Der Polyp ist seinem Bau nachnichts als eine belebte organische Röhre junger Po-lypen ; das Korallengewachs ein organisches Hauseigner Scethicre; das Jnsect endlich, das weit überjenen steht, weil es schon in einem feiner» Mediumlebet, zeiget dennoch in seiner Organisation sowohlals in seinem Leben die nahe Granze jener Pflan-zenbestimmung. Sein Kopf ist klein und ohne Ge-hirn ; selbst zu einigen nothdürftigcn Sinnen warin ihm nicht Raum: daher cs sie ans Fühlhörnernvor sich her traget. Seine Brust ist klein: daher
ihnen die Lunge und vielen auch das kleinste Ana-logon des Herzens fehlet. Der Hinterleib aber, inseinen pflanzenartigen Ringen, wie groß und weitist er! Er ist noch der herrschende Theil des Thic-res *), so wie die Hauptbestimmung desselben Nah-rung und zahlreiche Fortpflanzung.
Bey Thieren edlerer Art legte die Natur, wiegesagt worden, die Werkzeuge der Fortpflanzung,als ob sie sich ihrer zu schämen anfinqe, tiefer hinab:sie gab einem Theil mehrere, sogar die ungleichstenVerrichtungen, und gewann damit in der weitern
*) Biele dieser Geschöpfe holen noch durch ihn Athem ;auf ihm läuft, statt des Herzens, die Pulsaderhinab: sie bohren sich mit demselben ein u, ft