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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. LA

das Geschäft, das Vergnügen der Pflanze, ja selbstdie einzige scheinbar willkührliche Bewegung dersel-ben berechnet: es ist diese nämlich der sogenannteSchl a f d er Pflanzen. Gewächse, deren Sa-menbehältnisse' hinlänglich gesichert sind, schlafennicht: eine Pflanze nach der Befruchtung schläftauch nicht mehr. Sie schloß sich also nur mütter-lich zu, die innern Theile der Blume gegen dierauhe Witterung zu bewabren: und so ist alles beyihr, wie auf Nabrung und Wachsthum, so auchauf Fortpflanzung und Befruchtung gerechnet; einesandern Zwecks der Thatigkeit war sie nicht fähig.

Nicht also bey den Thieren. Die Werkzeugeder Fortpflanzung sind ihnen nicht zur Krone ge-macht , (nur einige der niedrigsten Geschöpfe habendiese Theile dem Haupt nahe,) sie sind vielmehr,auch der Bestimmung des Geschöpfes nach, cdlcrnGliedern untergeordnet. Herz und Lunge nehmendie Brust ein: das Haupt ist feinern Sinnen ge-weiht, und überhaupt ist dem ganzen Bau nach dasFibcrngewebe mit seiner saftreichen Blumenkraft demreitzbaren Triebwerk der Muskeln und dem empfin-denden Nervengebäudc unterworfen. Die Dekono-mie des Lebens dieser Geschöpfe soll offenbar demGeist ihres Baues folgen. Frcywillige Bewegung,wirksame Thätigkeit, Empfindungen und Triebe ma-chen das Hauptgeschäft des Tbiers aus, je mehrsich seine Organisation hebet. Bey den meisten Gat-tungen ist die Begierde des Geschlechts nur aus kleineZeit eingeschränkt; die übrige leben sie freyer vondiesem Triebe als manche niedrige Menschen, die gernin den Zustand der Pflanze zurückkehrcn möchten.Sie haben natürlich auch das Schicksal der Pflan-

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