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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 77

und Empfindungstheilen, ja in den Lebcnsverrich-kuiiqen selbst auf die auffallendste Weise ähnlich!Man gehe die Zergliederungen Dauben tons,Peraults, Pallas und andrer Akademistcndurch; und der Augenschein zeigt es deutlich. DieNaturgeschichte sür Jünglinge und Kinder muß sich»um dem Aug und Gedachtniß zu Hülfe zu kommen,an einzelnen Unterscheidungen der äußern Gestaltbegnügen; die männliche und philosophische Natur-geschichte sucht den Bau deS Thiers von innen undaußen, um ihn mit seiner Lebensweise zu vergleichen»und den Charakter und Standort des Geschöpfs zufinden. Bey den Pflanzen hat man diese Methodedie natürliche genannt, und auch bey den Thic-ren muß die vergleichende Anatomie Schrittvor Schritt zu ihr führen. Mit ihr bekommt derMensch natürlicherweise an sich selbst einen Leit-faden, der ihn durchs große Labyrinth der leben-digen Schöpfung begleite, und wenn man bey irgendeiner Methode sagen kann, daß unser Geist demdurchdenkenden vielumfaffcndcn Verstand Gottesnachzudenken wage, so ist es bey dieser. Bey jederAbweichung von der Regel, die uns der oberste Künst-ler als ein Gesetz Polyklets im Menschen darstcllte,werden wir auf eine Ursache geführt: warum er hierabwich? zu welchem Zweck er dort anders formte?und so wird uns Erde, Luft, Wasser, selbst die tiefsteTiefe der belebten Schöpfung ein Vorrathshaus seinerGedanken, seiner Erfindungen nach und zu EinemHauptbilde der Kunst und Weisheit.

Welchen großen und reichen Anblick gibt dieseAussicht über die Geschichte der uns ähnlichen undunähnlichen Wesen! Sie schcidet die Reiche der Na-