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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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Ideen zur Philosophie

tur und die Klassen der Geschöpfe nach ihren Ele-menten, und Verbinder sie miteinander; auch in dementferntesten wird der weitgezogene Radius aus Ei-nem und demselben Mittelpunkt sichtbar. Aus Lus:und Wasser, aus Hohen und Tiefen sehe ich gleich-sam die Thiere zum Menschen kommen, wie sie dortzum Urvater unfers Geschlechts kamen, und Schrittvor Schritt sich scincr Gestalt nähern. Der Vogelfliegt in der Luft: jede Abweichung seiner Form vomBau der Landlhiere laßt sich aus feinem Element er-klären; sobald er auch nur in einer häßlichen Mitkel-gattung die Erde berührt, wird er, (wie in den Fle-dermäusen und Vampyrs,) dem Gerippe des Men-schen ähnlich. Der Fisch schwimmt im Wasser; nochsind seine Füße und Hände in Floßsedcrn und ei-nen Schwanz verwachsen: er hat noch wenig Arti-kulation der Glieder. Sobald er die Erde berührt,wickelt er, wie der Manati, wenigsten» die Vorder-süße los, und das Weib bekommt Brüste. DerSeebär und Seelöwe hat seine vier Füße schon kennt-lich , ob er gleich die hintersten noch nicht gebrau-chen kann, und die fünf Zehen derselben noch alsLappen von Floßfcdern nach sich zieht; er kriechtindeß, wie er kann, leise heran, um sich amStrahl der Sonne zu wärmen, und ist schon ei-nen kleinen Tritt über die Dumpfheit des umförm-lichen Seehunds erhoben. So gchts aus demStaube der Würmer, aus den Kalkhäusern der Mu-schelthiere, aus den Gespinsten der Insekten allmäh-lig in mehr gegliederte, höhere Organisationen. Durchdie Amphibien gehets zu den Landthieren hinauf,und unter diesen ist selbst bcy dem abscheulichen Unaumit seinen drcp Fingern und zwey Vocberbrüsten