der Geschichte der Menschheit. 76
worrener, benschen möge. Zm Blick de§ ewigenWesens, der alles in Einem Zusammenhänge sicht,hat vielleicht die Gestalt des Eistbeilchens, wie essich erzeugt, und der Schneeflocke, die sich an chmbildet, noch immer ein analoges Verhälkniß mit derBildung des Embryons im Mutterleibe. — Wirkönnen also das zwepte Hauptgesetz annehmcn: daß,je naher d ein Menschen, auch alle Ge-schöpfe in der Haupt form mehr oderminder Aehnlichkeit mir ihm haben, unddaß die Natur bey d e r u n e n d l i c h en Va-rietät, die sie Iiebt, alle Lebendigenunsrer Erde nach Einem Hauptplasmader Organisation gebildet zu habens chein e.
3 . Es erhellt also von selbst, daß, da dieseHaupiform nach Geschlechtern, Arten, Bestimmun-gen, Elementen immer variirl werden mußte, EinExemplar das andre erkläre. Was dieNatur bey diesem Geschöpf als Nebcnwerk hinwarf,führte sie bep dem andern gleichsam als Hauptwerkaus; sie setzte es ins Licht, vergrößerte es, und ließdie andern Tbcile, obwohl immer ncch in der über-dachtcsten Harmonie, diesem Lheil jetzt dienen. An-derswo herrschen wiederum diese dienenden Theile,und alle Wesen der organischen Schöpfung erschei-nen also als äisjsati marnkra ^»ötae. Wer siestudircn will, muß eins im andern studiren; wodieser Theil verhüllt und vcrnachläßigl erscheint, weiseter auf ein andres Geschöpf, wo ihn die Natur aus-gebildet und offen darleqte. Auch dieser Satz findetseine Bestätigung in allen Phänomenen divergirenderWesen.