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Ideen zur Philosophie
stmheit von dem Lande nimmt, in dem sie wuchs,und hienach die eigensten Verschiedenheiten gibt, soist man doch in diesem Reich des Pluto noch langenicht zu der allgemeinen geographischenUebersicht und zu den ordnenden Grundsätzen ge-kommen, als im schonen Reich der Flora. Die bo-tanische Philosophie*), die Pflanzen nachder Hohe und Beschaffenheit des Bodens, der Luft,des Wassers, der Warme ordnet, ist also eine au-genscheinliche Leiterin zu einer ähnlichen Philosophiein Ordnung der Thiere und Menschen.
Alle Pflanzen wachsen hin und wieder wild inder Welt; auch unsre Kunstgewächse sind auS demSchoos der freyen Natur, wo sie in ihrem Him-melsstrich in größester Vollkommenheit wachsen. Mitden Thieren und Menschen ist'» nicht anders: dennjede Menschenart organisirt sich in ihrem Erdstrichzu der ihr natürlichsten Weise. Jede Erde, jede Ge-birgart, jeder ähnliche Luststrich, so wie ein gleicherGrad der Hitze und Kalte ernähret seine Pflanzen.
*) lAnnei xllilosoplk. doranl-cil ist für mehrere Wis-senschaften ein klassisches Muster; hätten wir einepllilosoplria snrliropologiau dieser Art, mit derKürze und vielseitigen Genauigkeit geschrieben: sswäre ein Leitfaden da, dem jede hinzu kommendeBemerkung folgen könnte. Der Abt Soulaviehat in seiner Iiisi. iraiirrelle ela la Uranos III6-riäionals sk. II. 1.1.) einen Entwurf zurallgemeinen physischen Geographiedes Pfanzenrcichs gegeben, und versprichtihn auch über Thiere und Menschen.