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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 5Z

>st die Zeit der Begattung vorüber, so verliert derHirsch sein prächtiges Geweih, die Vögel ihren Ge-sang und viel von ihrer Schönbeit, die Fische ihrenWohlgeschmack, und die Pflanzen ihre beste Farbe.Dem Schmetterlinge entfallen die Flügel, und derÄthem gehet ihm aus; ungeschwachk und allein kanner ein halbes Jahr leben. So lange die jungePflanze keine Blume -agt, widersteht sie der Kaltedes Winters, und die zu frühe tragen, verderbenzuerst. Die M u s a hat oft hundert Jahr erlebt:sobald sie aber einmal die Blüthe entfaltet hat, sowird keine Erfahrung, keine Kunst hindern, daßnicht der prächtige Stamm im folgenden Jahr denUntergang leide. Die Schirmpalme wächst 35 Jahrezu einer Höhe von 70 Schüben, hierauf in 4 Mo-naten noch 3o Schuhe; nun blühet sie, bringt Früchte,und stirbt in demselben Jahr. Das ist der Gangder Natur Key Entwicklung der Wesen aus einander;der Strom geht fort, indcß sich eine Welle in derandern verlieret.

Bey der Verbreitung und Ausartung der Pflan-zen ist eine Aebnlichkeit kenntlich, die sich auch aufdie Geschöpfe über ihnen anwenden laßt, und zuAussichten und Gesetzen der Natur vorbereitet. JedePflanze fordert ihr Klima, zu dem nicht die Be-schaffenheit der Erde und des Bodens allein, sondernauch die Höhe des Erdstrichs, die Eigenheit der Luft,des Wassers, der Warme gehört. Unter der Erdelag alles noch durch einander, und obwohl auch hierjede Stein- Krystall- und Metallart ihre Vcschaf-