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Ideen zur Philosophie
mählig der lose Sand, der feste Thon, der mosigeTorf; ja selbst die wilde Eisenerde und der hurteFels musi sich dazu bequemen. Dieser verwittert mitder Zeit und gibt trocknen Bäumen, wenigstens demdürren Moose, Raum; jene war unter den Metal-len nicht nur die gesundeste, sondern auch die lenk-barste zur Vegetation und Nahrung. Luft und Thau,Regen und Schnee, Wasser und Winde düngen dieErde natürlich; die ihr zugemischten kalischen Kalk-arten helfen ihrer Fruchtbarkeit künstlich auf, undam meisten befördert diese der Tod der Pflanzen undLhiere. Heilsame Mutter, wie haushälterisch undersetzend war dein Zirkel! Aller Tod wird neues Le-ben ; die verwesende Faulung selbst bereitet Gesund-heit und frische Kräfte.
Es ist eine alte Klage,, daß der Mensch, stattden Boden der Erde zu bauen, in ihre Eingeweidegedrungen ist, und mit dem Schaden seiner Gesund-heit und Ruhe unter giftigen Dünsten daselbst dieMetalle aufsucht, die seiner Pracht und Eitelkeit,seiner Habgier und Herrschsucht dienen. Daß vieleshierin wahr sey, bezeugen die Folgen, die diese Dingeauf der Oberfläche der Erde hervor gebracht haben,und noch mehr die blassen Gesichter, die als einge-kerkerte Mumien in diesen Reichen des Pluto wüh-len. Warum ist die Luft in ihnen so anders, die,indem sie die Metalle nährt, Menschen und Thieretödlet? Warum belegte der Schöpfer unsre Erdenicht mit Gold und Diamanten, statt daß er jetztallen ihren Wesen Gesetze gab, sie todt und lebendmit fruchtbarer Erde zu bereichern? Ohne Zweifel,weil wir vom Golde nicht essen konnten, und weildie kleinste genießbare Pflanze nicht nur für uns