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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
Entstehung
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Ideen zur Philosophie

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sind *); nur über sie zu reisen, gibt Symptome derUebelkcit und plötzlichen Entkräftung ein Menschenund Thiereii, die Key den höchsten Gebirgen der altenWelt eine unbekannte Erscheinung sind. Erst an ih-rem Fuß fängt das eigentliche Land an; und diesesan den meisten Orten wie eben, wie plötzlich verlassen,von den Gebirgen! Am östlichen Fuß der Eordillerasbreitet sich die große Ebene des Amazvnenstroms, dieeinzige in ihrer Art, fort; wie die PeruanischenBergstrecken gleichfalls die einzigen ihrer Art blei-ben. Auf tausend Fuß hat jener Strom, der zu-

letzt ein Meer wird, noch nicht ^ Zoll Fall, und mankann eine Ecdstreckc von Deutschlands größester Langedurchreisen, ohne sich einen Fuß hoch über die Meeres-flache zu erheben **). Die Berge Maldonado amPlatastrom sind gegen die Eordilleras auch von keinemBelang; und so ist das ganze östliche Südamerikaals eine große Erdenflächc anzusehen, die Jahrtau-sende lang Ueberschwemmungsn, Morasten und allenUnbequemlichkeiten des niedrigsten Landes der Erdeausgesetzt seyn mußte, und es zum Theil noch ist.Der Riese und der Zwerg stehen hier also neben ein-ander , die wildeste Höhe neben der tiefsten Tiefe, de-ren ein Ecdenland fähig ist. Im süülichen Nordame-rika ist's nicht anders. Louisiana ist so seicht wie derMeeresboden, der zu ihm führt, und diese seichte Ebenegeht weit ins Laird hinauf. Die großen Seen, die un-

*) S. U l l o a's Nachrichten von Amerika, Leipz 178»,mit I. G. Schneiders schätzbaren Ansätze», dieden Werth des Werks um die Hälfte vermehren.

") S. Leiste's Beschreibung des Portugiesischen Amerika,vom Cudena, Braunschw. 0780, S. 79, 8u,