der Ge schichte der Menschheit. 47,
gcheurcn Wasserfälle, die schneidende Kälte Eanada'su. f. zeigen, daß auch der nördliche Erdstrich hochseyn müsse, und daß sich hier abermals, obwohl ineinem kleinern Grade, Extreme gesellen. Was dießalles auf Früchte, Thiere und Menschen für Wir-kungen habe, wird die Folge zeigen.
Anders ging die Natur auf unserm obern He-misphar zu Werk, auf dem sie Menschen und Thie-ren ihren ersten Wohnsitz bereiten wollte. Lang undbreit zog sie die Gebirge auseinander, und leitetesie in mehrern Aesten fort, so daß alle drey Welt-theile zusammen hangen konnten, und umseachtetder Verschiedenheit von Erdstrichen und Landern al-lenthalben ein sanfterer Uebergang ward. Hier durf-te kein Weltstrich in aonenlanger Ueberschwemmungliegen, noch sich auf ihm jene Heere von Insekten,Amphibien, zähen Landthieren und anderer Meeres-brut bilden, die Amerika bevölkert haben. Die ein-zige Wüste Kobi ausgenommen, (die Mondgebirgekennen wir noch nicht,) und es heben sich keine sobreite Strecken wüster Ekdhöhen in die Wolken, umin ihren Klüften Ungeheuer hervor zu bringen und zunähren. Die elektrische Sonne konnte hier aus ei-nem trvcknern, sanfter gemischten Erdreich feinere Ge-würze, mildere Speisen, eine reifere Organisation be-fördern auch an Menscheu und allen Thicren.
Es wäre schön, wenn wir eine Bergcharte odervielmehr einen Berg-Atlas hätten, auf dem dieseGrundsaulen der Erde in den mancherley Rücksichtenausgenommen und bemerkt wären, wie sie die Geschich-te des Menschengeschlechts fordert. Von vielen Ge-genden ist die Ordnung und Höhe der Berge ziemlichgenau bestimmt: die Erhebung des Landes über die