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Ideen zur Philosophie
menfluß von Ursachen gibt, den wir hier nicht aus-einander leiten können; physisch aber ist's unlaug-bar, daß sein durchschnittenes, vielgestaltiges Landmit dazu eine veranlassende und fördernde Ursachegewesen. Als auf vcrschiednen Wegen und zu ver-schiednen Zeiten sich die Volker Asiens hieher zogen:welche Buchten und Busen, wie viele upd verschie.den laufende Strome, welche Abwechselung kleinerBergrecht» fanden sie hier! Sie konnten zusammensepn und sich trennen, auf einander wirken undwieder in Friede leben; der vielgegliederte kleineWeltthcil kvgrd also der Markt und das Gedrängealler Erdvölker im Kleinen. Das einzige mittellän-dische Meer, wie sehr ist cs die Bestimmen» desganzen Europa worden! so daß man bevn-ak sagenkann, daß dies Meer allein den Uebcr- und Fortgangaller alten und mittler» Kultur gemacht habe. DieOstsee steht ihm weit nach, weil sie nördlicher,zwischen hartem Nationen und ^unfruchtbarem Lan-dern, gleichsam auf einer Nebenstraße des Weltmarktsliegt; indessen ist auch sie dem ganzen Nord-Europadas Auge. Ohne sie waren die meisten ihr angran-zenden Lander barbarisch, kalt und unbewohnbar. Eingleiches ist's mit dem Einschnitt zwischen Spanienund Frankreich, mit dem Eanal zwischen diesem undEngland, mit der Gestalt Englands, Italiens, des altenGriechenlands, Man andre dis Eranzcn dieser Lan-der. nehme hier eine Meerenge weg, schließe dort eineStraße zu; und die Bildung und Verwüstung derWelt, das Schicksal ganzer Volker und Wcltheile gehtJahrhunderte durch auf einem andern Wege *).
Selbst im Kleinern. Ohne den Lier-WaldstettenSeewäre keine Schweiz entstanden. M. - -