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Zur Philosophie und Geschichte Theil 3 (1820) Ideen ; 1
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Vorrede.

forschten Schöpfers in seinen Werken mit einemZutrauen empfunden habe, dem ich keinen Na-men weiß: so wäre dieser Eindruck von Zuver-sicht das sichere Band, mit welchem wir unsim Erfolge des Werks auch in die Labyrintheder Mcnschengeschichte wagen konnten. Ucberallhat mich die große Analogie der Natur aufWahrheiten der Religion geführt, die ich nurmit Mühe unterdrücken mußte, weil ich sie mirselbst nicht zum voraus rauben, und Schritt vorSchritt nur dem Lichte treu bleiben wollte, dasmir von der verborgnen Gegenwart des Urhe-bers in seinen Werken allenthalben zustrahlt.Es wird ein um so größeres Vergnügen fürmeine Leser und für mich seyn, wenn wir, unfernWeg verfolgend, dieses dunkelstrahlende Licht zu-letzt als Flamme und Sonne werden aufgehen sehen.

Niemand irre sich daher auch daran, daßich zuweilen den Namen der Natur personificirtgebrauche. Die Natur ist kein selbstständigesWesen: sondern Gott ist Alles in feinenWerken; indeß wollte ich diesen hochheiligenNamen, den kein erkenntliches Geschöpf ohne dietiefste Ehrfurcht nennen sollte, durch einen öfternGebrauch, bey dem ich ihm nicht immer Heilig-keit genug verschaffen konnte, wenigstens nichtmißbrauchen. Wem der NameNatur" durchmanche Schriften unsers Zeitalters sinnlos undniedrig geworden ist, der denke sich statt dessenjene allmächtige Kraft, Güte, undWeisheit, und nenne in seiner Seele das un-