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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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36c> IV. Auch eine Philosophie

erste Quelle des Lebens, der Geselligkeit und Freudehinsinken, lechzen und verschmachten die Quelleselbst, an der sie sich unglücklich täuschten, läutert!Siehe, wie sie in spätem Jahren, vielleicht auchübertrieben, nun andre Früchte der E r-getz lieh keil suchen, sich neue Welten idea-lisiren und mit ihrem Unheil die Welt bes-sern! Abgelebte Aspasien bilden So k rate:Ignaz seine Jesuiten, die Epaminondasaller Zeit erzeugen sich Schlachten bei Leuk-tra: Helden, Philosophen, Weise undMönche von so unsinnlicher, höhererTu-gend, Aufstrebung und Verdienstlich-keit wie viele bloß aus diesem Grunde!Wer zum Nutzen der Welt berechnen und wägenwill, thu's! Er hat große Summe von meistensnicht ungewissen Ausschlags vor sich : der Gangder Vorsehung geht auch über Millionen Leichnamezum Ziel!

Freiheit, G ese lligk e i t und Gleich-heit, wie sie jetzt überall aufkeimen siehaben in tausend Mißbräuchen Uebels gestif-tet und Werdens stiften. Wiedertäufer undSchwärmer verwüsteten Deutschland zu Lu-thers Zeiten, und jetzt bei der allgemeinen Ver-mischung der Stände, bei dem Hera ufd rin-gen der Niedern an die Stelle welker, stolzerund unbrauchbarer Hoh^n, um in kurzemnoch ärger als sie zu werden die stärksten,nothwendigsten Grundplätze der Menschheitwerden leerer; die Masse verderbten Lebens-safts tritt tief hinunter. Und wenn eind Vormund-