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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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Z42 IV. Auch eine Philosophie

dort hinüber: die Arabische Religion und National-Eultur haßte diese Blumen: vielleicht hatten siein Europa der Zeiten auch noch nicht gedeihet;da sich Gegentheils Aristotelische Spitzfün-dig k eit und Mvkrischer Geschmack sowohlmit dem Geiste der Zeit vertrugen Schicksal!

In Europa sollte das Gewächs der altenWeitjahrhunderte nur gedörrct und ab-gekeltert werden, aber von da aus unter dieVölker der Erde kommen: wie sonderbar nun,daß sich Nationen auf die Stätte zur Ar-beit drangen, ohne zu wissen, wie? und wo-zu ? Das Schicksal rief sie zum Geschäfte in denWeinberg; nach und nach, jeden zu seiner Stunde.Alles war schon erfunden, gefühlt, fein er-sonnen, was vielleicht ersonnen werden konnte:hier ward alles nun in Methode, in Formder Wissenschaft geschlagen und dann ka-men nun eben die neuen, kältesten mechanischen Er-findungcn hinzu, die cs ins Große spielten:Maschinen der kalken Europäisch-nor-dischen A b s t ra c ti o n, für die Hand des All-lenkers g c o ß e W e r k z e u g e! da liegen nun dieSamenkörner fast unter allen Nationen derErde: wenigstens allen bekannt, allen zugang-

bar: werden sie haben, wenn ihr Zeitpunct kommt.Europa hat sie gedörret, aufgefädelt,verewigt sonderbarer Ball! Was hast dukleiner, nordischer Welttheilj cinstAbgrund von Hainen und Eisinseln, aufdem Balle werden müssen! was wirst dunoch wcrdcn!