Druckschrift 
Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
Entstehung
Seite
321
Einzelbild herunterladen
 

drr Ges chichte der Menschheit. 32 e

rechte erweitert, ihre Einkünfte gemeh'rct,ihre innern Feinde unterjocht odet gelenkt,ihre Gränzen verbreitet das zeigt die mitt-lere und neuere, insonderheit die Vorgängerin von,,ganz Europa, die F r a n z ö sisc h e Geschichte."Glorreiche Mittel, und der Zweck wie groß: Wa-ge Europa's! G lückseligkeit Europa's! Auf derWage und in der Glückseligkeit bedeutet jedes ein-zelne Sandkorn ohne Zweifel viel!-

»,Unser System des Handels!" Ob man sichetwas über das Verse inte der allumfassen-den Wissenschaft denke? Was warens fürelende Spartaner, die ihre Heloten zumAckerbau brauchten, und für barbarische Römer,die ihre Sclaven in die Erdgefangnisse cinschlossen!Zn Europa ist die Sclaverey abgeschafft *), weilberechnet ist, wie viel diese Sclaven mehr kostetenund weniger brachten als freye Leute. Nur Einshaben wir uns noch erlaubt, drey WelttheilealsSclaven zu brauchen, zu verhandeln, inSilbergruben und Zuckermühlen zu verbannenaber das sind nicht Europäer, nicht Christen,und dafür bekommen wir Silber und Edelgefteine,Gewürze, Zucker und heimliche Krankheit:also des Handels wegen und zur wechselsei-tigen Bruderhülfe und Gemeinschaft derLander«

*) Millar über den Unterschied der Stande.Hauptst. 5»

Philos. und Gesch. li. Tb. L