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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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der Geschichte der Menschheit. 269

ling ist nicht glücklicher, als das unschuldige,zufriedne Kind: noch der ruhige Greis unglück-licher, als der heftig strebende Mann: der Pen-

dul schlagt immer mit gleicher Kraft, wenner am weitesten ausholt, und desto schnellerstrebt, oder wenn er am langsamsten schwanket,und sich der Ruhe nähert. Judcß ists dochein ewiges Streben! niemand ist in seinem Alterallein, er bauet auf das V0 rlg e, dies wirdnichts als Grundlage der Zukunft, will nichtsals solche seyn so spricht die Analogie inder Nakur, das redende Vorbild Gottesin allen Werken! Offenbar so im Menschen-geschlechte! Der Aegypter konnte nicht ohne denOrientaler seyn, der Grieche bauete auf jene, derRömer hob sich auf den Rücken der ganzen Welt wahrhaftig Fortgang, fortgehende Ent-wicklung, wenn auch kein Einzelnes dabei ge-wönne! Es geht ins Große! es wird, womit dieHülsengeschichte so sehr prahlet , und wovon sie sowenig zeigt, Schauplatz einer leitendenAbsicht auf Erden! wenn wir gleich nicht dieletzte Absicht sehen sollten, Schauplatz der Gottheit,wenn gleich nur durch O effn un gen und Trüm-mer einzelner Scene n.

Wenigstens ist der Blick weiter als jene Phi-losophie , die un t e r - ü b e r m i s c h t, nur immerhie und da, bei einzelnen Verwirrungen auf-halt, um alles zum Ameisenspiele, zum Er-strebe einzelner Neigungen und Kräfte ohneZweck, zum Chaos zu machen, in dem man anTugend, Zweck und Gottheit verzweifelt! Wenns