244 IV- Auch eine Philosophie
dieser, daß er Treue und Fleiß verloren:jener, daß er vom heiligen Gefühl der Re-ligion nichts wisse; dieser, daß ec das Gehei-me der Wissenschaften, wenigstens in Re-sten, auf seine Handelsmärkle zur Schau ge-tragen." Alles wahr. Nur entwickelte sich dage-gen auch etwas ganz Anderes, (was ich zwar keines-weges mit jenem zu vergleichen Willens bin:denn ich mag gar nicht vergleichen!) Phöni-cische Regsamkeit und Klugheit, eine neueArt Bequemlichkeit und Wohlleben, derUcbergang zum Griechischen Geschmack, und eineArt Vö lke rk u nd e, der Uebergang zur Griechi-schen Fr eyh eit. Aegypter und Phönicierwaren also, Key allem Contraste der Denkart,Zwillinge einer Mutter des Morgenlandes,die nachher gemeinschaftlich Griechenland undso die Welt weiter hinaus bildeten. Also beydeWerkzeuge der Fortleitung in den Hän-den des Schicksals, und, wenn ich in der Allegoriebleiben darf, der Phönicier, der erwachsenere Kna-be, der umher lies, und die Reste der uraltenWeisheit und Geschicklichkeit mit leichtererMünze auf Markte und Gassen brachte.Was ist die Bildung Europens den betrügerischen,gewinnsüchtigen Phöniciern schuldig! — Und nunder schöne Griechische Jüngling!
Wie wir uns vor allem der Iüng lingszeitmit Lust und Freude erinnern, Kräfte und Glieder