2^3 IV. Auch eine Philosoph,«
aufdcm Meere zu stiften — Und auf welchemMeere t auf einem Inselnsunde, einem B u-sen zwischen Ländern, das recht dahin ge-leitet, mit Küsten, Inseln, und Landspitzen ge-bildet zu seyn schien, um einer Nation die Mü-he des Schwimmens und Landsucbenszu erleichtern — wie berühmt bist du Archipelagund Mittelmeer in der Geschichte des menschlichenGeistes! Ein erster handelnder Staat,ganz aufHandel gegründet, der die Weltzuerst über Asien hinaus recht ausbrci-tete, Völker pflanzte und Völker band
— welch ein großer, n e u er S c h r i r t zur Ent-
wickelung! Nun mußte freylich das morgenlän-bische Hirtenleben Mit diesem werdenden Staate fastschon unvergleichbar werden: Familien-Gefühl,Religion und stiller Landgenuß des Lebens schwand:die Regiments-Form that einen gewaltigen Schrittzur Frey heit der Republik, von der we-der Morgenländer noch Aegypker eigentlich Begriffgehabt: auf einer handelnden Küste mußten bald
wider Wissen und Willen gleichsam Aristokra-tien von Städten, Häusern und Familien werden
— mit allem welch eine Veränderung in der Formmen.sch l i c her Gesellschaft! Als also Haßgegen die Fremden und Verschlossenheit von andernVölkern schwand, ob der Phönicier gleich nichtaus Menschenliebe Nationen besuchte, esWardeine Art von V ö lk e r l i e b e, Völkerbe-kanntschaft, Völkerrecht sichtbar, vondem denn nun wohl ganz natürlich ein eingeschlosse-nec Stamm, oder ein Eolchisches Völkchen nichtswissen konnte. Die Welt wurde weiter: Men-