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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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197
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M, Tithon und Aurora. 197

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Nicht nur einzelne Personen überleben sich;sondern noch viel mehr und länger, sogenannte po-litisch - moralische Personen, Einrichtungen,Verfassungen, Stände, Eorporatio»n e n. Oft steht Jahrhunderte lang ihr Körper zurSchau da, wenn die Seele des Körpers langst ent-flohen ist, oder sie schleichen als Schatten umherzwischen lebendigen Gestalten. Um sich hievon zuüberzeugen, gehe man in eine Juden - Synagoge,oder lese Anquetils Zxnd - Avesta, und die hei-ligen Bücher der Bramancn. Es ist kein Zweifel,daß alle diese Religions-Institute einst sehr nützlichwaren, und daß in jeder dieser Hülsen Keime zueiner großen Entwickelung lagen. Mehr pder min-der hat sie die Zeit entwickelt, den einen Keimglücklicher, so daß man in ihm vielleicht mehr suchte,als da war; den andern unvollkommen und kraftlos,wie es im großen Laufe der Natur zu geschehenpfleget. Alles indessen hat sein Ziel, und der Rab-bi, der De stur und Mobed, vielleicht auchder Bramane, hat sich im großen Ganzen selbstüberlebet. Aus einigen Gegenden des Mahommeda-nismus erzählt man vom Koran, (ob dieser gleichdas jüngste Religions-Buch ist,) schon etwas Achnli-ches; und im Ehristenthum, so wahr sein reiner