über den Ursprung derSprache.
nossen, Menschen. In allen diesen Fugen und Ge-lenken sie auszubilden, sie richtig nnzuwendcn; dieseAusgabe schließt viel in sich.
Hagedorn*) sagt: wer frey darf den-ken, denket wohl; sollte man nicht mit glei-chem Rechte sagen: „wer richtig, rein, angemessen,kraftvoll, herzlich sprechen kann und darf, derkann nicht anders, als wohl denken»" Ist die Spra-che eines Menschen, einer menschlichen Gesellschaft,schleppend, hart, verworren, kraftlos, unbestimmt ,ungebildet; so ists gewiß auch der Geist dieser Men-schen: denn sie denken ja, nur in, und mit derSprache.
Wenn also Erziehung unfern Geist bilden soll,so lerne der Zögling sprechend denken. SeinenLippen werde das Schloß entnommen, das ihm dieSeele verschließt; sonst wird es ein Behältniß ver-worrener, roher, modernder Gedanken.
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*) Haller»
Der Herausgeber»,