-^>ie Natur gibt keine Kräfte umsonst. Wenn siealso dem Menschen nicht bloß Fähigkeiten gab, Spra-che zu erfinden, sondern auch diese Fähigkeit zumUnterscheidungs-Charakter seines Wesens, und zurTriebfeder seiner vorzüglichen Richtung machte: sokam diese Kraft nicht anders als lebend aus ih-rer Hand, und so konnte sie nicht anders als in eineSphäre gesetzt seyn, in der sie wirken mußte. Las-set uns einige dieser Umstände und Anliegenheilengenauer betrachten, die den Menschen, da er mitder nächsten Anlage, sich Sprache zu bilden, in dieWelt trat, sogleich zur Sprache veranlaßten; undda dieser Anliegenheiten viel sind, so bringe ich sieunter gewisse Hauptgesetze seiner Natur und seinesGeschlechtes:
Erstes Naturgesetz.
Der Mensch ist ein frcydenkendes, thatiges Wesen,dessen Kräfte in Progression fortwirken; darumsey er ein Geschöpf der Sprache!,
A.
ils ein nacktes, instinktloses Thier'betrachtet, istder Mensch das elendeste der Wesen. Da ist kein