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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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I. Preisschrift

Will man den Missionarien nicht glauben: solese man die Philosophen, de la Condaminein Peru und am Am az o ne n - S t r o m e,M.aupertuis in Lappland u. s. w. Zeit,Dauer, Raum, Wesen, Stoff, Kör-per, Tugend, Gerechtigkeit, Freiheit,Erkenntlichkeit sind im Munde der Perua-ner nicht; wenn sie gleich mit ihrer Vernunft oftzeigen, daß sie nach diesen Begriffen schließen, undmit ihren Thatcn zeigen, daß sie diese Tugendenhaben. So lange sie die Idee nicht als Merkmahlsich deutlich gemacht haben: so lange haben siedazu kein Wort,

Wo also solche Worte in die Sprache hin-ein gekommen sind, siehet man ihnen offenbarihren Ursprung an." Die Kirchensprache der Rus-sischen Nation ist meistens Griechisch; die christ-lichen Begriffe der Letten sind Deutsche Worteoder Deutsche Begriffe lettisirt. Der Mexikaner,der seinen armen Sünder ausdrücken will,mahlt ihn, wie einen Knieenden; der Ohrenbcichteablegct, und seine Dreieinigkeit, wie dreiGesichte mit Scheinen. Man weiß, auf welchenWegen die meisten Abstraktionenin unsere wis-senschaftliche Sprache" gekommen sind, inTheologie und Rechtsgelehrsamkeit,in Philosophie und andre Systeme. Manweiß, wie oft Scholastiker und Polemiker nichteinmal mit Worten ihrer Sprache streiten konn-ten, und also Streitgewehr, (Hypostasis und Sub-stanz, uird aus denen Spra-

chen herüberholcn mußten, in denen der Begriff