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1. Preis sch riss
Klang und Anstrengung gar nicht von Willkühr undlangsamen Bedacht herrühren, ja deren Natur nochvon aller forschenden Vernunft nicht hat erforschtwerden können, selbst die sind in ihrem ganzen Spie-le, auch ohne das Bewußtseyn fremder Sympathie,zu einer Aeußerung auf andre Geschöpfe gerichtet.Die geschlagne Saite thut ihre Naturpflicht: sieklingt; sie ruft einer gleich fühlenden Echo, selbstwenn keine da ist, selbst wenn sie nicht hoffet undwartet, daß ihr eine antworte.
Sollte die Phisiologie je so weit kommen, daßsie die Seelenlehre demonsirirte, (woran ich aber sehrzweifle): so würde sie dieser Erscheinung manchenLichtstrahl aus der Zergliederung des Nervenbaucszuführen; sie würde solche aber auch vielleicht in ein-zelne, zu kleine und stumpfe Theile vertheilen. Las-set sie uns jetzt im Ganzen, als ein Helles Natur-gesetz annehmen : „H i e r ist ein empfindsa-„mes Wesen, das keine seiner lebhaf-ten Empfindungen in sich ein schließen,,kann; das im ersten überraschenden„Auge n blick, selbst ohne Willkühr und„Absicht, jede durch Laute äußern muß."Das war gleichsam der letzte mütterliche Druck derbildenden Hand der Natur, daß sie allen das Ge-setz auf die Welt mitaab : „empfinde nicht fürdich allein; sondern dein Gefühl tö-ne!" Und da dieser letzte schaffende Druck auf allevon Einer Gattung Einartig war; so ward diesGesetz Segen; „deine Empfindung töne„deinem Geschlecht Einartig, und »ver-öde also von Allen, wie von Einem, mit-fühlend vernommen!" Nun rühre man