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verwirren; sondern traten vielmehr mit ihnen inBund, chretcn sie und suchten durch sie zu wirken;überzeugt, daß cs ohne Menschcn-Rcligion keineStaatsreligion gebe.
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Zwar ward die falsche Religion der Staats-ehre auch zwischen geschoben; allein diese, an ihrselbst nichtig, verwandelte sich überall bald inStaatspracht, Staatsgeiz, Staats-wohllust, mithin war und blieb sie eine Reli-gionslüge. Der Gott genoß immer nur denRauch der Opfer, die Opferstüeke selbst aßen dessenPriester. So mußte aus geheuchelter Staats-religion endlich die höchste Jrrcligion wer-den ; jeder verlor den Glauben an entwcihete Formelund Gebrauche, deren List und Trug er erkannte, anandern sah und an seinem Theil selbst übte.
iS.
Schon in alten Zeiten fand sich Ein Gesetz-geber, der den großen Gedanken hatte, dem Gesetzselbst die Würde des Gesetzgebers, und zwar deshöchsten Gesetzgebers, des Schöpfers der Welt ein-zuverleibcn, es seiner Nation an Brust und Armzu thun, ja den kleinsten Articulationen des Leben-anzuheften, Moses. In seiner Gesetzgebung warjede bürgerliche Pflicht als Religion verzaunet, jedeUebertrctung mußte als ein Religionsverbrechen oderGebrechen sich selbst anklagcn und strafen. Festwaren diese Bande; alles, was zur Men schcn-religion gehört, Eltern - Freundes - StammeS-Landesliebe war in ihnen nicht nur geschonct, son-