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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
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363
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Lehrmcinungcn und Gebräuchen. 363

schuft über den Menschen durch die Errich-tunq einer statutarischen Regierung ver-wahret, und deshalb den jüdischen Staat un-geordnet ?"

21 .

Wo geschrieben, ,,daß Er, Satan, dein ihmgefährlich scheinenden Jesus angebotcn, ihn zumLchnsträgcr seines ganzen Reichs zumachen? und da dieser den Antrag ausgescblagcn,ihm, als einem Fremdlinge auf seinem Boden,nicht nur alles, was ihm sein Leben angenehmmachen konnte, bis zur grosssten Armulh entzogen,sondern auch alle Leiden gegen ihn erregt, und ihnbis zum schmählichsten Tode verfolgt habe?" —Armer Satan, wie viel wird dir zugeschrieben, da-mit du zur Ehre gelangst, die Befreiung der Men-schen veranlasset zu habe»! Oder vielmehr durchdie neueste Philosophie der Religion glorreicherSatan!

22 .

Und noch glorreicher, weil du nach ihrer Lchr-meinung als ckoininus äireutrw in der menschlichenNatur wesentlich wohnest. Es ist also nichtwahr, daß alles, was Gott erschuf, wesentlich gutund der Mensch, dem Ausdruck der Schrift zufolge,nach dem Bilde Gottes gemacht war. (i Mos. i,28 . 29 — 3i.)

23.

Es ist nicht wahr, daß er dies Bild nicht ver-loren (1 Mos. 9 , 6 . Jac. 3, 9 .) und dieses zu seiner