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Von Religion,
Anwcndun g.
i. Eine Lehrmeinung, die sich mit Ausschlußoller andern Reden und Umstände über die zweiWorte: „das ist!" quält, sie ängstet sich umsonst.„Dos ist" setzt ein „Wos ist?" vorous; beiAuslegung symbolischer Handlungen giebt es jo inder ganzen menschlichen Sprache keine simplereFrag- und Antwort-Formel, als: „Wos istdos?" Dos ist es.
Und on diesem Fest wor diese Formel eben dergegebene heilige Ausdruck: denn es wor ols einsymbolisches Gedenksest zu fragen „wos ist?" zuantworten „das ist!" gestiftet, gesetzt, geordnet. *)(2 Mos. 12, 26. 27. 43.) Die Formel „Das ist"wor der natürliche Ausdruck der Erklärung ollersymbolischen Handlungen und Feste. (2 Mos. i 3 ,9 ro >4-)
Wenn eine Lehrmeinung also auf dies „Dosist" hier eine Verwandlung bauen will, so wider-
*) „Hierauf fragt der Sohn den Vater und wennder Sohn nicht Verstand dazu hat, so belehrr ihnder Vater selbst nach seinem Begriff, indem ervon der Schande anfangt und mit dem Lobe auf-hört. Wer dies nicht thut und nicht davon redet,der hat seine Pflicht nicht recht erfüllet."Mischnah, Pesachim X. st. g. Wo der Haus-vater dem „Was ist?" kein Gnugthun kann,da wird ein Ausleger der Gebräuche eigentlichgewählt und erbeten; dies ist die israelitischeOrdnung des Festes.