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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
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334
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334 Von Religion,

„Wie dies Brod der Trübsal, diese geringeSpeise der Armen werde sein Leib gebrochen wer-den, verachtet, schmachvoll verworfen." *)

Aber getrost! Es folgt darauf der Kelch derDanksagung für eine neue Befreiung, eine schönereBundcs-Religion, als die durch jenes Blut in altenZeiten gestiftet ward. Worauf die Nation hoffet,warum wir eben jetzt in Psalmen und Wunschge-beten bitten, was wir in Gebrauchen selbst symbo-lisiren, ist da. Ich sterbe; aber mein Tod ist Er-lösung. Eine neue Verfassung wird durchmein Blut gestiftet. Denket daran."

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„Und thut solches auch künftig zu meinem Ge-dachtniß. Ich zwar werde mit euch diese Mahlzeithienieden nicht mehr genießen; (in einer andernWelt sehen wir uns wieder;) aber wenn ihr künftigdiese neue Verfassung erlebt und sie mit Freudefeiert, so denkt meiner bei dieser eurer Freude.Und wenn dann die Euren werden fragen: „was

*) Auch das Brechen des dürren Brods in so kleineStücke war nach der Auslegung der Ebraer sym-bolisch. Es sollte den Zustand des tiefsten Elen-des «»zeigen, in dem sie ehemals in Aegyptengewesen und sie an die Armen erinnern, die jetztüber ein so kleines Stück Brod Dank sagen muß-ten. Also (wie auch die Worte sagten) wars einwirkliches Brod der Trübsal; der darauf folgendeKelch ein Becher der Freude.