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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
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307
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Lehrmcinungen und Gebräuchen. 307

Sagt jedes Wort, sagt das Leben dieses Mannesund der Ausgang desselben dir nichts? Und wennder Verlassene, der im höchsten Zutrauen auf GottEntschlafene nun wieder erwacht, und mit ihm dieReligiosität, in welcher und für welche er von denLehrmcinungen seines Landes erwürgt war, vomReich der Tobten emporkommt, um eine Men-sch c n - R e l i g i 0 n zu werden, ist diese Begeben-heit dir sinnlos?

38 .

Und wenn dieser Erweckte nicht mehr da ist,kannst du, eben im Sinn seiner Religiosität,glauben, daß er jetzt unsichtbar etwas anders sei,als was er sichtbar mit jeder Aufopferung war,Freund der Menschen, Beseliger derWell? Seine Geschichte also wie seine Regel istTrost- und Gerichtsspruch in aller Menschen Her-zen; es giebt keine moralische Goctesregierung unterMenschen und über Menschen als in dem was ihmReligion war. Seine Schicksale, sein Leben isteine Darstellung dieser Regel nach ihren innern undäußern Folgen.

39.

Laß also die Geschichte Christi mangelhaft feyn,in Umständen, die du zu wissen wünschest; wirdürfen und sollten ihn, wie Paulus sagt, nichtkennen nach dem Fleisch; er sei uns aber Reli-gion, Kraft, Weisheit. Sagte jemand:dieganze Geschichte ist erdichtet; die Fischer von Ka-pernaum haben sie erfundenso würde ich ihm

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