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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
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Von Religion,

Dasei) enden nicht auf dein Schöpfer-Ansehen,auch nicht als seine sclbstgeschaffene Idee, sondernals einen Wesenden aufiümmt, der vor uns dawar und nach uns sei)» wird; ja sich innig freuet,daß cs Ihn erkennen, d. i. seine Regel in derSchöpfung wahrnehmen konnte und in ihr sein Da-sepn, seine eigenste Seligkeit und Thaligkcit findet.

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Und Ihr, Lehrer des Ehristenthums, findet Ihrnon Gott nichts Nolhwendigcres, nichts Besseres,als dergleichen Lehrmeinungcn vorzutragcn? Wassoll dem praktischen Gemüth derindcmonstrableGott?" da cs euch nie bat, ihm Gott matheinatischzu demonstnrcn. Es will keinen demonstrirlen Gott;noch durch ihn Äbstractionen regulircn, rcctisicirenU f. Warnet Ihr es also gar, ,,daß es dieser ge-fundenen Einheit aus Vielem, als einem blosregulativen Princip nicht zu viel traue, ihm janicht Wesenheit zuschreibc, sonst habe cs die specu-lativc Vernunft über die Grenzen des Raums undder Zeit erweitert;" ralhet ihr ihm vorsichtig,daß cs der Betrachtung der Dinge der Welt, indenen sich etwa Macht, Weisheit, innere Güte,Bestandheit, Seligkeit offenbaret, nicht zu vielPlatz einraume: denn man kenne die Schöpfung

nicht ganz, niemand habe sie durchreiset, der DingeWesen scy für uns uncrforschbar, ein völlig Un-bekanntes ; höchstens könne man das oberste Wesennur sehr mächtig, nicht aber den Allmächtigennennen, wisse auch nicht, ob es an die Reihe derDinge geknüpft scy." u. f. Erröthet ihr nicht selbstüber die zweckwidrige Anwendung dieser Speculakionen,