Lehrmeinungen und Gebrauchen. »55
Vernunft und Untersuchungsgabe also wesentlich»Dienste geleistet; sie waren die Handhaben , mittelstderen man das goldne Gefäß der zu erforschendenphilosophischen Wahrheiten aus der Tiefe emporhoboder emporzuheben strebte. *)
3.
Was sollen aber Lehrmeinungen bei derReligion? Religion ist, wie der Name an-zeigt, eine Sache des GcmüthS, des innerstenBewußtseyns. Seinem Ursprünge nach bezeich-net! das Wort eine äußerste Genauigkeit ,,nicht an-zustoßen, nichts zu thun, das gegen die Regelwäre." Es ging mit dieser Bedeutung auf dieAchtung, die man den Göttern und göttlichen Din-gen erwiese, auf die Angelobung, die man mitNennung ihres Namens thäte, auf die genau«Beobachtung jeder Pflicht, die man dem von ihnengestifteten und beschützten Vatcrlande in seinen Ge-
*) , V. ^Iberii
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Lviäas. Es gab auch r. xrrsooptn niorali-,vorzüglich in der Stoischen Schule; von ihnen istaber hier nicht die Rede. Das erste Buch derdes Sexlus Empirikus mitI. A. Fabricius Anmerkungen giebt über dieArten the tisch, d. i. durch Sätze zu disputire»,Belehrung.