234 Von Personifikationen dos Geistes.
Antwort geben; im Herzen der Menschensollte er wohnen, rufen, erwecken, trösten; mithinkonnten der Sache scldst nach alle jene Bilder nurgeistig; idolartig nicht angewandt werden. GeistGottes hieß ihnen Gabe, Charakter, Unter-pfand, Siegel, Orakel, Stimme, Füh-rer, Glanz Gottes, der über dem neuen Israelschwebe, Gegenwart Gottes und Christi,belebender Beistand; keines dieser Wortegiebt ein Jdolum.
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Hier erklärt sich der Paraklet des Johan-nes , eine eigcnthümliche Bezeichnung dieses ernstenEvangelisten. Wahrscheinlich war zu seiner Zeit diesogenannte Begeisterung (N u a ch) schon mißge-braucht und hatte zu Aergernissen Anlaß gegeben.In einem apokryphischcn Evangelium z. B- hatteman sie zur Mutter Christi personistciret, die ihnan Einem Haupthaar d, i. sanftleitend in die Wüsteführte. Und da Johannes in der Apokalypse aneine Jesabcl, die Verführerin, mit höchstem Un-willen gedenket, (Offenb. 2, 2r>.) soHnuß zu seinerZeit ausgcbrochen seyn, wovon späterhin die Chri-stengcschichte leider gnugsam zeuget. Weibliche Re-presentantinnen der Ru ach, Prophetinnen, näm-lich Sophien, Helenen (wie man schon vonSimon Magus weiß,) ließen sich umhersührcn;Simon selbst nannte sich die große Kraft Gottes,und andre Personifikationen der Bina, Ch 0 chma,Gebura, Gedula, Tipheret, der S i g e,Enn 0 ia , Z 0 c, Alcthia u. f. waren auf demWege. Ihnen allen entgegen kündigt der alte Freund