des Christenthums.
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o-oXorx^orwxg u. f.) erscheinen am Fest der altenGesetzgebung als Lehrer des neuen Gesetzes,das Gott in alle Herzen schrieb, als Männerder mancherlei Sprachen, als Stimmeneines allgemeinen Menschen - und Völkerverbinden,den Geistes. *)
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Immer schwebte den Menschen der schone Traumvor, daß die Trümmer jenes unglücklichen Thurmszu Babel weggebracht und mit Sprachen auch Her-zen und Seelen der Völker vereinigt werden könn-ten. Dichter, Redner, Weltweise haben daraufgearbeitet, und jene Priestecinnen des Gottes derWeissagung sangen so anmukhig, daß, indem siedie Stimmen aller Menschen nachahmtcn, Jedersich selbst sin ihnen zu hören glaubte. **) Durchkeine Zauberkünste der Musen, durch thatjge
*) Von Homer sagten die Rhetoren, daß er disDialekte vermischt, weil er die Sprache der Göt-
ter geredet habe. Aon Apollo hieß cs, daß erfür jedes Volk in seiner Sprache rede. DieSprache der Gottheit, des Gesetzes, des Geisteswurde bei den Ebraern für viel sinnig, viel-deutig gehalten u. f. Diese Begriffe galtendamals; und Lukas schrieb in dieser Vorstellungs-weise,