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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
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216 Vom ersten Auguri um

so verständlich und andringend gefunden, daß jederihn seinem Dialekt hätte zueignen mögen; wäredies nicht dem Redenden ein Lob, und die sichersteAufmunterung gewesen, ,,er dürfe mit seinemDialekt durch alle Dialekte reisen?" So wardem Ehrisicnthum, und zwar zu Jerusalem selbst,bei seinem ersten Vortritt durch ein einstimmigesZeugnis vieler Völker die Schmach des Galiläismusweggewischt und der erste Stein des Anstoßes ge-hoben.

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Aber auch zweitens war diese Ausnahme eingutes Augurium für das beginnende Ehristcn-thum, wohin Lukas die ganze Geschichte offenbarstellet. Deshalb holet er so weit aus; deshalb führter sie mit der Rede Petrus so weit hin, daß erden großen Effekt dieses ersten Vortritts, daß erdie Sammlung einer Christengemeinc von drei Tau-senden am ersten Tage seiner Erscheinung nicht nurerzählt, sondern auch begreiflich macht und als Vor-bedeutung schildert. Die Stimme vom Himmel,das vielbesuchte Fest der Freude, die große Zahlder Fremden, alles kommt zusammen, um diesenEffekt zu erreichen: denn die Nabbinen zu Jerusa-lem hatten den Galiläern dies Lob schwerlich gesa-get. Zu einer Völker rcligion war das Ehri-stcnthum bestimmt; (Matth. 28, 19. 20. Apost.1, 8.) Zeugen sollten die Apostel werden bis andie Enden der Erde; siehe, da müssen beiseinem ersten Anklange sich Zuhörer aus allen diesenVölkern finden, ihn für sich gemacht fühlen, seine