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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
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viel in Kreta und Lybicn gesprochen werden? oderob auch alle diese Völker im kurzen Psingstgesprächan die Reihe kamen? Er hat keine Sprachen-rolle unter dem Arm, namentlich die Völker auf-zurufen, ob sie auch alle nach Mann - und Lands-mannschaft da gewesen? Lukas war bei der Be-gebenheit nicht zugegen, und wer der hundert undzwanzig Begeisterten hat die Fremden gemustert?

18.

Jammer und Elend, wenn man nicht nur soDialekt- und Sprachcnunkundig auslegt, sondernauch so niedrige Auslegungen hartsinnig vertheidigt!Lukas offenbarer Zweck ist

Erstens zu zeigen, wie diese Galiläer mitihrem Dialekt zu Jerusalem bestanden?Vortreff-lich, sagt er: sie traten am Pfingstfest auf und dafand sich eine Menge Fremde aus aller Welt Ende,die ihnen sogar Lob erlheilten, die sich wunderten,wie Galilaer s o sprechen könnten. Jeder fand beiihnen sogar seinen Dialekt, seine eigene besteSprache.

19.

Konnte die Christensprache besser eingclcitet wer-den ? Sie war, auch da sie ins Griechische trat,xou'lo-.uos, ein Gemisch aller Dialekte und wirdes in jeder Landessprache bleiben. Wie nun? wenndie Begebenheit in Griechenland geschehen wäre,und die versammlet«! Dialekte, Dorier, Ionier,Aeolier, Atlikcr hätten den Vortrag des Redenden