eine Feuertaufe belebt, *) kommen sie zugleich ohneihr Gesuch einer Menge zum Anblick. Diese stürztzusammen, hört ihre Lobpreisungen (NN"0) »ndsteht betroffen da: denn jeder , auch der Fremde
hört, daß diese Galiläer in seiner Sprache, inseinem Dialekt reden.
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Parther - und Mederzungen also? Sind wiram babylonischen Thurm? Der Eine Ausleger
*) Unser Bild der Kaufe giebt dem Ausdruck „Flam-men und Feuerbad" eine falsche
Wendung. Der Proselyt, der zur jüdischen Re-ligion gebadet wurde, tauchte über den Scheitelhinunter. Wenn also Johannes in der Wüstedem Volk sagte: „der Messias wird euch mitFeuer taufen:" so war dies ein fürchterlichesBild. „Ein Meer von Flammen muß euer Landreinigen, ehe ihr der gehofften neuen Zeit wcrthseyd." Wenn Christus sagt: „ich muß gebadet
werden in Feuer und Flammen," so druckt dieshärtere Schicksale aus, als wenn wir „durchFeuer und Wasser gehn" sagen. — Da zumGegensatz der unkräftigen Wassertaufe Johannesdas Bild der Feuertaufe dem Christenthum ein-mal einheimisch geworden war: so bekam eä die
dritte Bedeutung: „in ein Meer himmlischerFlammen, d. i. neuer Kräfte und eines himmli-schen Muths getaucht, in ihm geläutert und neugeboren werden." Wahrscheinlich machte dieseerste Begebenheit dem Christenthum den kühnenAusdruck gewöhnlich und einheimisch.