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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
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Erster Abschnitt.

^x)ei jedem Institut fragt man nach dem Geistund Zweck desselben; also kann es uns auch beimChristenthum nicht gleichgültig seyn zu wissen, inwelchem Geist, d. i. in welcher Denkart und Ab-sicht dasselbe gepflanzt sey? welchen Geist, d. i.welche Gesinnungen es in seinen Lehren und Anstaltenzeige oder nicht mehr zeige? Hierüber sich mit be-stimmten Begriffen Rede und Antwort zu geben,um" Anschuldigungen sowohl als Mißbrauchen zuentgehen, muß Jedem angenehm seyn, der selbstGeist, d. i. der Gemüth, Verstand und Hcrz'hat.

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Euer Christenthum, sagt man, entstand alseine jüdische Schwärmerei, aus Hoffnung voraus-vcrkündigter glücklicher Zeiten. In alten Schriftenhatte der Geist, d. i. der voraussehende Sinn einigervorzüglicher Menschen dem Volk in Zeiten der Knecht-schaft eine Befreiung, in Zeiten der Unwissenheit