unsrer Evangelien.
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III. Das Evangelium Markus. Wahr«scheinlich das erste griechische Evangelium; esblieb dem ersten Umriß treu, mit zugefügten wem»gen Erläuterungen für Ausländer.
IV. Das Evangelium Lukas; die ersteE h r i st u sg e sch i ch t e. Ein Evangelium für Helle-nisten von einem Begleiter Paulus, der den Be-gleiter Petri, Markus, nicht nur kannte, sondernvielleicht selbst von seinem Evangelium zur Arbeitermuntert ward. Seiner sowohl, als des Evange-liums der Hebräer hat er sich sehr frei bedienet.
V. Das Evangelium Matthäi, grie-chisch. Eine freie Uebersetzung des Evangeliums derHebräer mit Auslassungen, wahrscheinlich auch mitZusätzen; das späteste unsrer ersten Drei, nach derZerstörung Judäa's geschrieben.
VI. Das Evangelium Johannes, amEnde des Jahrhunderts nach einer langen stillschwei-genden Periode verfaßt, der älteren Evangelien Nach-hall im höheren Tone.
20. Nach diesem Kanon ließe sich eine Sym-phonie der Evangelien geben, in der jede Dissonanzsich selbst erklärte. Das Durcheinanderwcrfen allerin die sogenannt -evangelische Geschichte sieledabei weg; Schriftsteller, Sprachen, Zwecke, Zeitenwürden aufs genaueste unterschieden. Die Kritikdes Textes und se i n c s In h a lts könntesich bei diesen historischen Schriften nicht anders,als bei jeder andern historischen Schrift erzeigen, un»parthciisch, unterscheidend, sondernd.
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