unsrer Evangelien.
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ermordete Zacharias-Jojada gemeint gewesen, dendas hebräische Evangelium gehabt haben soll: so
macht doch der im griechischen Text jetzt vorkom,wende Name verlegen, der erst nach dem UnfallJudaa's in den Text gekommen seyn konnte. *)
3. Und mit welchen Farben wird die ZerstörungJerusalems und des Landes beschrieben! Kann sie,in Form der Weissagung , Dcr schreckhafter beschrei-ben, der sie selbst erlebt hat? W>e ? und eine Weissa-gung der Art, die Christus nur seinen Vertrautestengesagt hatte, machte man, da Jerusalem, sein Got-tesdienst, sein Tempel noch stand, als Evangeliumbekannt, ohne den tödtlichsten Haß der ganzen Na-tion auf sich zu laden? So etwas schrieb und pre-digte man in Jerusalem? so etwas verbreiteten Ju-den ? Wie anders betragen sich die ganze Apostelge-schichte hindurch Apostel, Jünger, Evangelisten! —Als der junge Stephanus von weitem nur dahinausging, ward er gesteinigt; (Apost. 7 , 62 . 53.) „Dieser
*) Der Name macht um so mehr verlegen, da Chri-stus diesen Ermordeten offenbar als einen letzten,dessen Blut gerächt werden sollte, anfährl. JenerMord des Zacharias.Jojada war langst geschehen,(2 Chron. 2h., ig—2b.) auch durch die erste Zer-störung des Tempels und die Verbannung derStation langst gebüßt worden. Daß aber in denZeiten der zweiten Zerstörung die alte Sagegewesen, daß wenn Hände der Einheimischen Tem-pel und Altar verunreinigen würden, der Unter-gang der Nation da sey, berichtet Josephus.