iS Regel der Zusammenstimm UNg
das Geschäft Jünger z u u n l er r i ch t en,(/-oc^r^xrwrv) das Evangelium zu verkündigen, zulehren, (Matth. 28, ig. 20. Marc. 16, r 5 .) somußte ein Evangelium der Völker eingerichtet,dicgesirt werden. Die Apostel unterrichteten, dieJünger lernten. Dies geschah nach der Weise desLandes und der Zeit, mündlich. (AcAcrcrricrXi«
aTKuroXttn.) Paulus hatte sein Evangelium e m-pfan g e n und vertrauete es weiter, selbstmit den empfangenen Worten, (r Cor. rr, 23 — 26.
1 Cor. i 5 , r— 3 . Gal. r, 6—8. 1 Tim. 6, 3 — 5 .
2 Tim. r, i 3 .) So auch die Schüler der Apostel.(Ebr. 2, 3 .) Daß mehrere und die vornehmstenApostel eine Reihe von Jahren zu Jerusalem ge-blieben , daß dorther das Evangelium ausgegangensey, ist unbestrittene allgemeine Tradition und apo-stolische Geschichte. Warum wollten wir uns alsonicht überhaupt an Zeit und Ort setzen mit derunpartheiischen Frage: wie konnte ein christlichesEvangelium entstehen? wie entstanden die Unfernnach Ort und Zeit?
I. Markus.
Wenn man diesen Evangelisten für einen magernEpitomator des Matthäus oder für einen eben sodürftigen und zwecklosen Eompilator unsres Matthäusund Lucas halt, und gewöhnlich hinter dem Mat-thäus liefet, so verschwindet beinahe sein Werth;warum aber kieset man ihn also? Stehet MarkusEvangelium allein, (und so war es doch geschrieben;)so nimmt es eine hohe Steile ein, durch den ein-