16 Regel der I u sam men sti m m u n g
rischer Commentar des ältesten einfachen Spmbo-lums der Kirche. (Matth. r6, 16.)
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Hierauf weifen uns mit dunklern oder hellerenSpuren nicht nur die Schriften der Apostel selbst,sondern auch manche mißverstandene Tradition derKirchengeschichte. Warum nannte Justin dasEvangelium , das er anführt, Denkwürdigkei-ten der Apostel? («Tro/ine^eor'xv^icri-« rwv ccmoro-Xcan.) Denkwürdigkeiten ihres eigenen Lebens ent-hielt das Evangelium nicht; cs waren Denkwürdig-keiten Christi aus dem Munde der Apostel, d. i.ihre denkwürdige Erzählungen und Sagen,die das älteste Evangelium constituirtcn. Auf denk-würdige 8k eben der Apostel beziehet sich inder ältesten christlichen Kirchengeschichte Alles; nachihrer Wissenschaft und reinen Aufbewahrung werdenLehrer, Evangelisten, die apostolische Männer ge-priesen ; nach dein a n v ertrau e ten urspr ü n g-lichen Unterricht der apostolischen Lehre werdenzweifelhafte Schriften , selbst geschriebene Evangeliengeprüft, und entweder angenommen oder verwor-fen. *) Warum hing sich in spatern Zeiten so viel
falsche
*) Die Stelle» hierüber außer dem Zusammenhängeanzuführen, wäre nutzlos; man muß sie in denältesten Kirchenvätern selbst oder bei Eusebiuslesen. Selbst nachdem unsre schriftlichen Evan-gelien längst verfaßt und angenommen waren,