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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
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Von Gottes Sohn,

durch die Verbreitung seiner Lehre in nlle Welt eincrhöhctcr, vergeistigter, glorisicirkerChristus, nicht der palästinische Ebräer mehr,sondern ein Hirt der Völker. Dazu hatte ihndie Gottheit gemacht; dazu machte ihn nicht Jo-hannes; (Apost. 2, 33 36. 4, 25. 26. Ephcs.1, 202.3) es war das anerkannte Evangeliumder Welt. (r. Tim. 3, r6.) Sollte nun das Sym-bolum, daß Jesus der Christ sey, verstandloshcrgebctet werden? Die Stimme, die aus derFerne vom verödeten Jordan herschallte:du bistmein Sohn!" sollte sie blos als Echo wiedcrtö-ncn und als Formel gelten? Vom Anfänge anhatten die Apostel den Sinn derselben praktisch an-gewandt; Johannes thuts auf die eindringendsieWeise. An der Realität des Begriffs ist ihmgelegen; nicht am Wort. Wie er allenthalben diewahre, reelle Idee von Gott, daß er Licht, Lie-be, Leben, thatige Mittheilung sey, ent-wickelt und anwendet: so auch den Namen SohnGottes, Wort, Machthaber, Befreier,Helfer. Er zeigt, worin diese Befreiung, Hülfe,Macht, diese Sohnschafk, dies Wort Gottesbestehe, wie cs sich in der Menschheit offenbarethabe und fortwirkcnd offenbare; mithin des altenpalästinischen Ausdrucks lebendige Bedeutung.Nothwendig gehörte dazu die Ablegung jüdischerHüllen und Formen. Die Vorsehung selbst haltediese Windeln zerrissen und beiseit gcthan; dasChristenthum war ihnen entwachsen.

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Eben also diese Enthüllung Christi, diese