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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
Seite
520
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Von Gottes Sohn,

läng net, daß Jesus der Christ sey?*)"<1. Joh. 2, 22.) Moget ihr seinen Namen nennenoder verschweigen; auf keinem andern Wege istHeil, in keinen andern Grundsätzen und Hebun-gen ist die Ge sa m mtb c sti m m u n g unsresGeschlechts zu Anerkennung seines Zwecks, sei-ner rechten Wirksamkeit, seiner ins Ewige fortge-hendcn Glückseligkeit erreichbar. Das Gesetz istdurch Moses gegeben; Huld und Wahr-heit ist durch Jesum Christum worden,die edelste Güte, das reinste Mcnschenerkenntniß."

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Aber, wird man sagen, wer gab dem Johan-nes Macht, den Begriff vom Sohn Gottes

also

*) Ich weiß wohl, daß man dergleichen Stellen imsanften Johannes für viel zu hart hält, z. B.Das ist der Widerchrist, der den Bater undSohn laugnet.. Wer den Sohn läugnet, derhat auch den Bater nicht." (i. Joh. 2, 22.23.) Desgleichen:wer Übertritt und bleibetnicht in der Lehre Christi, der hat keinenGot t." (2. Joh. 9.) Sie drücken aber den In-halt des Evangeliums Johannes rein aus, zuwelchem seine Briefe ein praktischer Commentarsind. Sondre man vom Begriff Gottes alles,was Johannes unter dem Wort Sohn Gottes,ausdrückt, so bleibt ein Schemham-pho rasch, der unaussprechliche Name, odereine Gottheit in der unergründliche» gnostischenLiefe, ein übrig.