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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
Seite
518
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firg Von Gottes Sohn,

der eine Sohnschaft Gottes, noch eine Hei-landschaft der Welt gebe, und daß, wenn dieseDenkart und dieser Zweck des Daseyns Christihistorisch richtig ist, (das ist er) der Glaube ansein Werk von eurer Willkühr nicht abhängt.Es gibt kein andres Heil der Welt, undauf keinen andern Wegen, als auf denenE rs e r kan nt e un d v o rschrieb. Wer hievonüberzeugt wird, glaubet.

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Er glaubet, daß die Menschheit nicht geschaf-fen sey, von Satanen ewig in Blindheit und Ket-ten gehalten zu werden und zu verwildern; er ent-sagt also ihrem Werk, fühlet sich aber als einGottgeborner, (^Lo/xvi/s) dazu gesetzt, am WerkChristi nicht etwa nur billigend, sondern thätigAntheil zu nehmen; ohne Gesetzes Vorschrift, ausUeberzeugung von der Nothwendigkeit, Schönheit,Göttlichkeit des Werks; und daß es kein andresEdle oder Edelste der Menschcnnatur gebe. ImFreundschaftsbunde, den unser Freund stiftete, fan-den Wir das höchste Schöne und Gute derMenschheit, für welches auch das Leben zu las-sen uns Ruhm und Freude und Gewinn war.

5o.

Dies Gute und Schöne zu empfinden, bedarfes etwa leiblicher Augen? Bekamen wir selbstnicht erst die völlige Einsicht darüber, als unserHerr nicht mehr bei uns war? Jetzt sahen wir