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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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517
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der Welt Heiland. .^7

war*). (Joh. 3, r3.) Der war er; ich schriebmein Evangelium, daß auch Ihr cs glaubet, daßer Der war.

48.

Und warum wolltet ihr mir den Glaubenweigern, den ihr jedem andern Erfahrungszeugeneines menschlichen Charakters willig schenket? Ichwar sein Freund, und kannte seinen Charakter.Was ich von ihm melde, schrieb ich aus Ueberzeu-gung, und holte es gleichsam aus dem tiefstenGrunde meiner Seele hervor. Daher die Wieder-holungen, daher die Einfalt und Kürze meinesVortrages. Ich wollte euch bei der Wurzel seinesDaseyns, dem Einen Gedanken, der EinenEmpfindung, die sein Leben durchging, festhalten:Sohn Gottes, der Welt Heiland/' daßes ausser dieser Art zu wollen und zu wirken, we-

») Man fasset den Sinn Johannes gewiß nicht, wennman unter den Werken, die Christo derVater gegeben, auf welche er sich in diesemEvangelium durchhin beziehet, Prodi gien ver-stehet. Sein seine ganze Wirksamkeit in

Art und Zweck sollte von seinem himmlischen Be-ruf zeugen, ihm Glauben erwecken und Jeder-mann die Ueberzeugung; wer er sey? was erwolle? woher er sey und wohin er gehe? in dasGemüth pflanzen. Sein Werk selbst sollte vonsich, mithin auch von ihm zeugen.