Von Gottes Sohn,
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euch also weiter, daß ihr durch ein unbekanntesNichts, welches Niemand laugnet, das Erkenn-bare Etwas aufhcben wollt, um welches unsallein zu thun ist? Wozu dann, daß ihr uns mitjenen Traumworten, als mit Geheimnissen desDenkens immer neu störet? Den Abgrund derGottheit wollen wir nicht erspähen, so wenig alsden Abgrund der Schöpfung."
,,Vernunft ist in der Welk; ihr sprechetselbst von ihr und werdet sie doch ausser euch auchandern Vernünftigen nicht ablaugnen wollen. Jelauterer, desto ähnlicher ist diese Vernunft sich selbstin aller! denkenden Menschen und die lauterste Ver-nunft ist gewiß nur Eine. In der Unvernunftgibt cs, wie ihr wisset, viel Weisen; aber keinezwei verschiedene Vernnnften. Diese Eine Vernunftnun habt Ihr in Euch selbst und in alle Eures-gleichen nicht ü b e r g e t r a g e n ; niemand trug jeseine eigne Vernunft in sich oder in die Natllk oderin Gott hinüber; sondern mittelst seiner Ver-nunft nahm er Vernunft in Dingen ausser ihmWahr. Andre nehmen sie Mit ihm wahr, und zeu-gen von dem, was sie ausser sich sahen, in sichempfinden. DieS innere und äussere Zeugniß ist ihnenWahrheit; ist ein anderes möglich? Wie dasLicht von sich selbst zeuget, und das Auge mittelstdes Lichts Gegenstände nur wahrnimmt, ohnedeshalb das Licht und die Gegenstände sich selbstzu erschaffen; so auch die große, und ewigeVernunft (Ao/äs) die in allen Werken der Schö-pfung, deren wirkender Strahl in menschlichenSeelen leuchtet- Ihr habt sie nicht in die Welk