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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
Seite
507
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der Welt Heiland,

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Wie ohne Veranlassung oder Bcihülfedes CH r 1 st c n th u m s der jüdische Staat unter-gcganaen war; so drohte dem römischen Reich dieHgnd der Barbaren; Völker, welche das Christen-tum gewiß nicht wild, sondern milde gemacht hat,

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Uebcrdem ist Christo, ist den Aposteln zuzu-schreiben, was in künftigen Zeiten die Wuth desPöbels, die Staatslist oder Verblendung der Regen-ten, der Stolz der Priester, die Rachsucht derVölker that? Im Freundschaftsbunde Chri-sti , den er mit den Seinigen schloß, findet sich zusolchen Gräueln keine Anweisung. Wahrheit,Geduld, ausdaurender Glaube, sovtwir?kende Liebe sollte es seyn, was die Weltüberwände; kein stürmender Fanatismus, (r,Joh, 5, 4 . ö.)

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Die Hoffnung endlich, die den Freund-schaftsbund Christi stärkte, sein Wiederkommen odervielmehr (denn in Johannes Evangelium geschiehtkeiner Wiederkunft zu einem irdischen Reich Erwäh-nung) das Zusammenleben der Seinigenmit ihm in einer andern Welt 0 gönnetdem, der zum Tode des Kreuzes gehet, diesenTrost! Gönnet ihn denen, die nach seinem Hin-gange ohne irdischen Lohn, unter Verachtung,Schimpf und Beschwerden für die Sache der Mensch-heit lebenslang kämpfen! Die ihr hier auf Erdenweder erquickt noch achtet, sondern hinwegdrängt