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Religion und Theologie Theil 11 (1829) Christliche Schriften ; 1
Entstehung
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Von Gottes Sohn,

mon trug ihm solchen unausweichlich entgegen, undcs war darauf gerüstet. (Joh. r5..) Wenn wirjetzt die Parlhei dieses Dämons nehmen und dieChristen tadeln, z. B. daß sie die Vielgötterei mitschwachen Waffen bekämpft, daß es doch immerSchade fty, wenn dabei so viele schöne Tempel,Statuen, Gedichte, ja beinah die ganze Kunst desAlterthums untergcgangen; so sprechen wir ausunfern, nicht aus jenen Zeiten. Uns schadetendiese Kunstwerke nicht; uns sind sie Begriffe undFormen, bei denen wir keinen Jupiter, keineVenus mehr anbetcn werden. Dem Volk, anwelches sich das Christenlhum vorzüglich wandte,waren sie damals Götzen; und den Klägern wardie Mythologie langst eine Fabel. Der Aberglaubedes Pöbels war ihnen Spott oder ein Werkzeugdes Betruges. Sollte das Christenthum dieser,Staacsbetrug mitspielcn?

55.

Langst also wankten die Tempel der Götterund ihre Altäre; bald kam, auch ohne dasChristenthum, blos durch die Vermischung derVölker, durch die veränderten Sitten und durchtausend Umstände, die der Lauf der Dinge mit sichführte, eine Zeit, da keine Auslegung der Mytho-logie, keine neue Mysterien den allen heidnischenGlauben und Opferdienst mehr erhalten kannten.DerDämon der Welt war schon gerichtet,als das Christenthum erschien; neben vielem Mit-wirkenden voilstrcckte dies nur über ihn das Ur-theil, das die gewaltige Hand der Zeit ausführte.